Wer nicht hoeren will…

…muss fuehlen! Das durfte Krebs-Lyra gestern mal wieder feststellen. Aber der Reihe nach.

Mittwoch sind wir also nach dem Mittagessen wie geplant mit dem Bus nach Quito gefahren, um dort Abends um 23 Uhr den Nachtbus nach Canoa an die Kueste zu nehmen. Wie der Zufall wollte, waren Anna und Rebecca auch gerade in Qutito und so traf man sich nochmal (was sehr schoen war :) ). Einer der nettesten und aufrichtigsten Abschiedsgruesse, die ich vor Ecuador bekommen habe, war von meiner (vegetarischen!) Schwester: “Lass dir das Meerschweinchen schmecken”. Und Mittwoch wars dann endlich so weit – die gemeinsame Zeit in Quito nutzten wir zum Cuy essen. Tja, was soll ich sagen? Viel ist nicht dran an den Dingern, aber das wusste man ja vorher. Geschmacklich eine Mischung aus Huhn und Fisch, von den Innereien konnte ich die Leber und das Herz identifizieren, schmeckte wie das eben so schmeckt. Fotos folgen! War auf jeden Fall cool, dass wir noch Gelegenheit hatten, Cuy essen zu gehen! Nochmal braeuchte ich das aber nicht unbedingt.

Die restliche Zeit verbrachten wir noch in Quito mit (erfolgreich) Geld abholen, Billigpizza/Burger essen und dann wars auch schon Zeit, zum Bus zu gehen. Der war ziemlich cool – steht einem deutschen neuen Reisebus in nichts nach, sehr bequem auch zum schlafen und sogar mit Sicherheitskontrolle beim Einsteigen. So gingen die 8 Stunden Fahrt dann auch recht schnell vorbei, zum Glueck musste ich nicht aufs Klo, das war naemlich fast die ganze Zeit abgesperrt. Etwas gematscht, aber recht gut gelaunt waren wir also gegen 7 in Canoa – das Meer schon in Sichtweite! Gepaeck in der Hand gings direkt an den Strand, erste Aussicht und Sand unter den Fuessen geniessen – dann aber doch erstmal ins Hotel, wo wir nach kurzem Warten auch gleich unser Gepaeck verstauen konnten. Das Hotel ist die gleiche Kette wie in Mindo, Hotel Bamboo – stylisch, vergleichsweise sauber (wen stoeren schon Ameisenstrassen durchs Zimmer, wenn man dafuer ein eigenes Klo hat?) und direkt am Strand gelegen.

Als naechstes zog es uns richtung Fruehstueck, dabei konnten wir auch gleich ein wenig durch die Stadt laufen. Canoa besteht, zumindest der Teil den wir Touristen als erstes fuer uns entdeckten, hauptsaechlich aus Bars, Hotels und Restaurants, dazwischen verteilt ein paar der typischen kleinen Laeden mit bisschen Obst, Getraenken usw. Fuer unser Fruehstueck entschieden wir uns fuer ein kleines Restaurant bei dem es fuer 1-2$ Essen gab, in meinem Fall wieder so ein leckeres Kochbananen-Kaese-Knoedel dessen Name ich schon wieder vergessen hab, dazu Instantmilch die mit 3 gehaeuften Loeffeln Kaba auch lecker schmeckte.

Der Tag wurde natuerlich am Strand verbracht – ich bin ja total anti-Strandurlaub eingestellt, aber muss sagen, bei dem schoenen Wasser, dem super sauberen Strand mit vielen Muscheln und so gut wie keinen Leuten und den Wellen hatte auch ich ziemlich viel Spass! Zumindest nachdem ich meine Badeanzugminderwertigkeitskomplexe ueberwunden hatte. Im Wasser wars dann auch ziemlich praktisch, dass ich als einzige einen Badeanzug statt Bikini hatte, da ich dann naemlich die einzige war, die nicht staendig Gefahr lief, das eine oder andere Teil zu verlieren. Alex und ich wollten ausserdem eine Sandburg bauen, leider wurde die noch vor ihrer Vollendung weggespuelt. Weniger toll als das Baden war das Sonnenbraten – spaetestens da hoert bei mir die Toleranz fuer Strandurlaub auf. Dumm wie ich bin bin ich natuerlich dennoch bei den anderen geblieben statt ins Hotel oder in den Schatten am Hotel zu gehen, sei es aus dem noch immer nicht zu 100% unterdrueckten Schoenheitsideal dass braun = gut, oder aus nicht-nachdenken, oder wer weiss warum. Jedenfalls hat weder 50er Sonnencreme, noch regelmaessiger Hautcheck, noch nachcremen mich davor bewahrt, jetzt wie eine rote Neonlampe zu gluehen. Wenn ich also behaupte, ich haette die heissesten Beine von ganz Canoa, dann hat das herzlich wenig mit Anatomie zu tun, sondern eher mit der unangenehm hohen Hauttemperatur.

Was aber noch viel schlimmer ist als weder sitzen, noch liegen, noch laufen zu koennen sind sowohl die Vorstellung von mir in 30 Jahren mit Schrumpelhaut und Krebsgeschwueren, als auch das unbeschreibliche Gefuehl und der Beweis der eigenen Dummheit – ist ja nicht so, als ob ich nicht schon ueber 20 Jahre in meiner ueberempfindlichen Haut stecke! Und dass die Sonne hier nunmal noch krasser ist, laut Yvi war gestern auch der Tag an dem sie am steilsten runterbrennt, ist ja auch kein Geheimnis. Ein schwacher Trost ist, dass auch die regelmaessigen Strandurlauber und die selbsterklaerten Sonnenfreunde nicht ganz unbeschadet davon gekommen sind. Da darf mir als Kellerkind & Nachtschwaermer sowas doch auch mal passieren. Oder?

Meine Maedels – ja, diesmal hab ich einen Platz im Maedelszimmer bekommen, ohne dass wer schnarcht! – haben mich auch direkt mit After Sun with Q10, Fenestil(ersatz) und Aloe Vera-Lotion versorgt, zumindest daran mangelts mir also nicht. Lieber waer mir ja irgendwas gegen den “Selber Schuld Doofi” Gedankengang, aber der wird mir wohl erstmal bleiben. Generell ists aber eh lustig, wie hier alles moegliche getauscht und verliehen wird – Schuhe, Schals, Creme, Duschgel, notfalls auch mal Unterwaesche, Lippenstift, Kleidung, Deo – oder, wie gerade Jule und ich, unsere Sonnenbrillen (“Deine ist voll schoen” – “Ne, deine ist cooler!”).

Lieber Bruder, hast du mich gestern gesehen? Ich hab mich auf das groesste Stueck Treibholz gestellt, das in der Naehe war, und dir und Yumi zugewunken! Du hast doch Adleraugen. Und sag jetzt bloss nicht, du haettest in dem Moment gerade nicht geschaut.

Da uns allen langsam das Geld knapp wird, beschossen wir (ein paar von uns) das Mittagessen selbst zu basteln – die Idee, Tomaten und Thunfisch aus der Dose auf Semmeln zu legen war auch soweit gut, leider waren letztere eher als “suess” einzustufen, was dann… nicht mehr ganz so lecker war. Aber satt waren wir.

Abends gings dann die Cocktail Happy Hour in unserer Hotelbar ausnutzen – Pisco Sour und Canoa Tropical hiess das in meinem Fall, wobei der Banana Colada mittags direkt am Strand sitzend schon auch Stil hatte! Dann gabs eine kurze Wartepause (Ameisen im Zimmer), in der ein Ecuadorianer aus der Schweiz Gefallen an Katrin und mir fand, aber zum Glueck kamen dann die anderen wieder und wir retteten uns in die naechste Saftbar. Dort gabs dann noch 1$-Batidos (Milchshake mit diversen Fruechten/Obst nach Wahl), ich glaube, die werd ich in Deutschland neben den guenstigen Cocktails mit am meisten vermissen.

Heute heisst es fuer mich erstmal vermummen bis zum Kinn, da ich keine Lust auf einen zweiten Sonnenbrand habe (wie ihn sich die anderen glaube ich teils schon geholt haben), lob sei dem duennen Langarmkleid fuer 4 Euro aus dem C&A! Wobei meine Arme und das Gesicht eigentlich noch recht in Ordnung sind, die sind ein bisschen Sonne ja gewoehnt. Dafuer hab ich angeblich Sommersprossen, aber da alle die “niedlich” nennen und gern selber welche haetten, kann ich mich wohl damit abfinden. Verblassen ja hoffentlich auch schnell wieder, wenn sie wieder eine gesunde Dosis Computerbestrahlung abbekommen.

Da der Obstsalat im Hotel nicht wirklich saettigend war, gingen ein paar von uns noch Fritados am Strassenrand kaufen, das war eine Tuete mit Fleischstueckchen (bzw Fett oder Knochenstuecke Oo), frittierten Bananen und etwas Salat. Aber eigentlich ganz nice, ich wuenschte, ich haette mir oefter mal so Zeug vom Strassenrand reingezogen, und weniger groesser essen gegangen, denke da findet man interessantere Sachen.

Jetzt werd ich mir wohl auch erstmal wieder was zu essen suchen, ist schon Mittag vorbei – dh bei euch ist Abend – aber fast keiner online, wenn ich mal da bin! Schaemt euch. Hoffentlich kann sich morgen jemand fuer die Mangroven begeistern, allein waer auch doof.

Machts gut!

Lyra

Regenwald Tour

(Dienstag) Heute macht der Regenwald seinem Namen alle Ehre! Nachts und jetzt am Nachmittag hat es geregnet, dh die Luftfeuchtigkeit dürfte jetzt nahe der 100% sein – teils hängen Nebelschwaden zwischen den Bäumen, Papierblöcke wellen sich, die Kleidung pappt. Aber nicht wirklich schlimm, so lange man sich nicht anstrengen muss *hust*
Nach einem wieder sehr leckeren Frühstück haben wir heute unseren ersten etwas weiteren Ausflug in den Wald unternommen – eine Wanderung entlang eines kleinen Pfades zum 250 Höhenmeter tiefer gelegenen Fluss. Der Weg an sich ist nicht sooo lang, allerdings gabs wieder allerlei tolle Sachen zu entdecken. Angefangen mit einer Straße Blattschneiderameisen – wusstet ihr, dass auf den Blattstücken, die von den Ameisen transportiert werden, oft noch kleinere Ameisen sitzen, die die Blätter verteidigen?
Weitere Highlights waren (Schreibweise mal wieder ins Blaue geraten – kann hier nicht googeln wie mans schreibt): eine Riesenschnecke (handgroß), eine kleine Echse, ein Truthahngeier, ein Motmot (blauer Vogel), der Bau eines Pakkas und Kolibris. Gehört haben wir einen Scarlet Ramped Cassi (schwarzer Vogel mit gelbem Schnabel und rotes Hinterteil).
Pflanzen: Zykropien, Gesneriaceae, Metastomataceae (größte Pflanzenfamilie in Südamerika), Piperaceae (Pfeffergewächse), Guadua (Bambus mit superfiesen Stacheln und Stachelranken, die durch Gummistiefel stechen), und laufende Palmen (mit Stelzwurzeln).
Unten beim Fluss angekommen ging M. schwimmen, der Rest von uns war erstmal zufrieden mit ein wenig herumwaden oder zuschauen. Der Fluss ist aber wirklich schön, mit Steinen über die das Wasser fließt, dort müssen wir unbedingt nochmal hingehen zum Baden.
Mittags gabs Nudeln Bolognese, da der Tag aber schon fortgeschritten ist, gibts erstmal keine weitere Action. Durch die vielen neuen Eindrücke strecken sich die Tage ganz schön, kaum zu glauben dass erst Diestag ist o_O
Machts gut,
Lyra

statusmeldung

Die Anreise ist geschafft! Um 5:45 gings zu Hause los, mit dem Rest der Truppe getroffen, Einchecken am Flughafen funktionierte einwandfrei, inklusive Gepäck von unserer Stationsleitung Nicole, der wir 3 Koffer aus Deutschland mitbringen sollten.

Die Flüge waren insgesamt sehr ruhig, nur leider hatten wir bis Madrid ziemliche Verspätung, so dass das Umsteigen an dem giegantischen Flughafen ziemlich hektisch, wir kamen an als die Maschine schon so gut wie voll war, aber noch vor Abflugszeitpunkt. Die zweite Landung, in Quito war etwas “interssanter”, inklusive Happy Hour (2 Landungen zum Preis von einer), aber sonst kein Problem.

Auf dem langen Flug haben wir ein sehr nettes Ehepaar kennengelernt, die schon um die halbe (oder ganze) Welt gereist sind und uns mit interessanten und hilfreichen Tipps versorgen konnten. zB konnte sie uns die genaue Flugroute erklären, zeigen wann wir über Martinique flogen usw.

Ankunft in Quito war wieder verspätet, zusätzlich fehlten 3 Gepäckstücke – der Reiserucksack von J., und zwei von Nicoles Koffern. Nach einigem Hin und Her hieß es, dass sie heute (am Folgetag) “vielleicht” kommen, allerdings müssen wir sie selber abholen. Update: Koffer sind da, werden also 2 Tage nach unserer Ankunft abgeholt.

Nicole und ein Freund von ihr holten uns schließlich ab (inzwischen ca 17 Uhr Quitozeit), wir fuhren noch am Baumarkt vorbei zum Gummistiefel kaufen und schließlich zur Station. Die Fahrt war genau wie man es erwartet hat… nicht unsere Fahrer, aber reicht ja wenn der Gegenverkehr halsbrecherische Überholmanöver macht. War zwar ein bis zweimal richtig knapp, aber wir sind alle unversehrt angekommen. Der Weg war auch interessant: Erst eine Stunde normale Straße mit Urlaubsrückverkehr Richtung Quito, dann eine Stunde eine etwas ruhigere Straße, und schließlich das letzte Stück (nochmal ne Stunde) über einen Schotter-Dreck-Weg und Schließlich nur noch Erde… Respekt an das Auto! Dabei wars noch trocken.

Inzwischen war es leider dunkel, so dass man nur die direkte Umgebung des Autos sehen konnte, aber wir werden sicher noch Gelegenheit haben, den Ausblick über den Wald zu genießen. Allerdings gabs blinkende Glühwürmchen! Und schon große Säugetiere gesichtet, mitten auf der Straße! (Ok, waren Kühe, aber dennoch)

Schließlich beim Stationshaus angekommen wurden wir gleich in die wichtigsten Örtlichkeiten eingeführt: 2 Plumpsklos mit Sägemehl, zwei Waschbecken & zwei Duschen. Sogar mit Warmwasser, allerdings wohl nicht so zuverlässig, aber 2 Min warmes Wasser ist immerhin besser als gar keines! (Korrektur: Bei A. wars wohl durchgehend heiß)

Was man zwar wusste, aber jetzt in der Realität erst richtig einsickert: Kein Strom = Kein Licht = Leben, arbeiten, auspacken, Klo gehen, duschen, essen rumlaufen bei Kerzenschein. Oder mit Taschenlampe natürlich. Daran muss man sich wirklich erstmal gewöhnen. Da ich nun doch nicht wie erwartet zum Taschenlampe kaufen kam, bin ich sehr froh, dass ich mir eine von A. leihen kann…

Die Temperatur war eher “kühl”, in Quito angenehm, hier auf der Station wie erwartet feucht (alles ist klam und pappt), aber momentan bei weitem weniger schlimm als befürchtet. Schließlich sinds nur ca 20 °C. Mal abwarten!

Nachts hört man den ganzen Wald, da die Fenster offen sind (mit Mückengitter): Zirpen, Zwitschern, Kreischen, Quaken … schwer, das alles zuzuordnen (Vögel? Oder gar Affen? Korrektur: Keine Affen). Ich bin in einem Dreierzimmer mit J. und A., ein Einzel- und ein Doppelbett, die wir im Wochentakt rotieren werden, dass jeder mal ins Kuschelbett darf ;)

Die Leute sind alle total nett, wir 6 verstehen uns sowieso sehr gut, aber auch mit Nicole konnte man sich sofort gut unterhalten und Spaß haben (haben sie die ganze Fahrt zur Station direkt ausgequetscht), und auch die anderen Studenten hier scheinen sehr nett zu sein. Zwei Mädels aus Mainz und ein Student, der gerade seine Bachelorarbeit über Kolibris & das Projekt Kolibrifeeder (siehe Webseite der Station) schreibt.

Abendessen war ein riesen Topf Suppe, allerdings waren wir alle eher müde statt hungrig, dafür sind wir umso früher aufgewacht (gegen halb 6 dann aufgestanden & geduscht, teils mit dicker Spinne an der Wand, da hier alles offen ist… was für mich persönlich allerdings weniger ein Problem darstellt, so lange die mich nicht gerade anspringen). Frühstück war sehr lecker: Gab “Dulce de Leche” als Brotaufstrich, eine Art streichbares Caramell, weißen milden Käse usw. Außerdem Passionsfrucht, lecker!

In der Früh dann schon paar Schritte vors Haus gewagt, diverse interessante Spinnen und Raupen gefunden und ein wenig die nähere Umgebung erkundet. Ansonsten gabs heut einen kleinen Einführungskurs zu den Tropen im Allgemeinen (dazu will ich noch einen eigenen Eintrag schreiben), zum Nachmittag haben wir Nicoles eigenes Wohnhaus besichtigt – total cool! Ein “richtiges” Holzhaus, dem man das auch ansieht.

Mittags gabs Menestra (= Reis & Gemüse), als Vorspeise die Nudel-Kartoffel-Suppe vom Vorabend. Das Wetter war durchgehend angenehm, in der Früh sogar recht frisch, tagsüber Sonne und etwas wärmer (ca 80% Luftfeuchte, was nicht schlimm ist).

Da das Internet und der Strom hier sehr limitiert sind (und der InternetStick nicht unter f*ck Win7 läuft), werde ich wohl nur jeweils etwas verzögert zum Bloggen kommen, und auch Bilder wirds dank wenig Bandbreite und wenig Internetzeit nicht so viele  geben – sorry! Wenn überhaupt, da die Verbindung extrem schwach ist. Wird natürlich spätestens in 6 Wochen nachgeholt… Da ich somit kein Internet auf dem Netbook habe, werd ich auch selten bis gar nicht Mail lesen. SMS Empfang ist allerdings kostenlos, falls irgendwas Wichtiges wäre.

Die Stimmung und und so ist wirklich gut hier, aber was mich auf Dauer glaube ich etwas stresst ist die Tatsache, keine Rückzugsmöglichkeit zu haben, und kaum Privatsphäre, zwar ist beim Duschen unterhalten auch lustig, aber spätestens ein Klo mit Durchsichtsritzen ist in manchen Fällen bisschen unangenehm. Aber hey, es ginge deutlich schlimmer, und immerhin ists echt sauber und so. Ich hoffe nur, ich schlaf heute besser. Die Regenwaldgeräusche sind allerdings toll zum Einschlafen, fast so schön wie Regentropfen zuhören. Weniger toll ist die Gewissheit, durch zwei Zimmer voll Leute in den Wald zum Klo laufen zu müssen, sollte man Abends oder Nachts zu viel getrunken haben (hätte ich mir mal das Nachts trinken abgewöhnt).

Thema Wasser: Auf der Station hier gibts keine Wasserprobleme, gibt eine Filteranlage und einen Kanister, wo man sich immer Trinkwasser holen kann, auch Duschen und Zähneputzen ist kein Problem.

Heute gesichtet (Rechtschreibung auf gut Glück): White Whiskered Hermite, White Shouldered Tanager, Glasflügelschmetterling, giftige Plüschraupe, Morphofalter (leuchtend blaue Flügel, 10-15 cm Spannweite), niedliche Katzen von Nicole (Malu und Baghira), 50000 andere coole Sachen. Wuuh!

Heute gehört: Chocó-Tukan

Heute gemacht: Pläne für die Wochenenden weiter ausgearbeitet, Spül- & Internetpläne eingeteilt (Köchin gibts nun doch nicht), über Gifttiere hier in der Umgebung gelernt, Tropeneinführung

Soviel erstmal für die ersten zwei Tage. So viel Information & Reize, ich muss aufpassen dass ich nicht am Abend schon vergessen habe, was ich am Vormittag gemacht habe O_o Jetzt muss ich erstmal sehen, dass ich das überhaupt online bekomme (hab heut offiziell keine Internetzeit)

Machts gut! Ich hoffe ihr vermisst mich. Ich bin noch zu abgelenkt um euch zu vermissen :P

Lyra

PS: Talia, hält deine Kamera immer nur so kurz, vom Akku her? Noch geht sie zwar, aber ich scheine sie wirklich jeden Tag neu aufladen zu müssen. Aber, Riesenvorteil: Ich hab einen Kartenleser im Netbook entdeckt *hust*

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