Klangwelten!
16 Okt 2010 3 Kommentare
Hallo nochmal!
Da ihr alle so neugierig auf die Waldgeräusche seid, stell ich euch meine mäßigen Dateien mal online. Da sie mit dem Netbook aufgenommen wurden (nachts), klingts halt ein wenig blechern… zumal die Zikaden die schönen Frösche übertönen! …aber ihr habts nicht anders gewollt, also bitteschön:
Aufgenommen am Weg zur Station:
Und im Wald (bei den Latrinen – nein, die waren unbenutzt):
PS: Geheimtipp: Lautstärke hochdrehen!
PPS: Ich vermiss die Geräusche, vor allem beim Einschlafen… und das Gefühl der “Offenheit” des Hauses zum Wald.
Fotos
13 Okt 2010 2 Kommentare
in Allgemein
Hi zusammen!
Nach ein paar Tagen Sortierarbeit, büschelweise grauen Haaren beim “mal schnell” Erstellen der Webseite, was dann doch nicht so schnell war wie geplant, gefühlten 20 Versuchen den Mist dann noch hochzuladen… präsentiere ich euch die Ecuador Onlinegalerie: klick
Ich hoffe sie läuft nach einigen Server-, Link-, Anzeige- und Berechtigungsproblem endlich. Eigentlich war ein Passwortschutz geplant, aber da das nach wiederholten Versuchen nicht geklappt hat und ich auf den Server auch keinen direkten Zugriff habe, eben doch vorerst so…
Viel Spaß damit!
Lyra
///Edit: Galerie wieder offline.
Galerie… bald
11 Okt 2010 Hinterlasse einen Kommentar
Hallo zusammen,
ich muss euch leider noch um ein wenig Geduld bitten! Die Fotos sind seit Donnerstag aussortiert, seit Freitag steht die Webseite. Leider funktioniert das Hosting noch nicht wie es soll, genauer gesagt der Passwortschutz (Login gibts dann bei mir zu erfragen), da ich die Fotos nicht alle ungeschützt zeigen möchte. Ich arbeite daran und hoffe euch dann bald mit der versprochenen Galerie beglücken zu können
Liebe Grüße,
Lyra
Lyra is back!
04 Okt 2010 7 Kommentare
in Allgemein
Hallo zusammen!
Endlich zu Hause angekommen
Nach einer ziemlich langen Reise, zumindest hat es sich viel länger angefühlt als auf dem Hinweg. Nach dem Frühstück, Gepäck einladen, letztem Kontrollgang ob was vergessen wurde und Verabschieden von Wilo gings dann auch los. Ein letztes Mal hinten auf der Ladefläche fahren!
In Quito hat man überhaupt nichts mehr von Plünderung, Militär oder ähnlichem gesehen, auch Geschäfte waren wieder offen… was gut war, da wir ein letztes mal einen Supermarkt plündern wollten für Kaffee, Marmelade, Schokolade und was sonst noch so exportiert werden sollte. Auch gabs in dem Riesen Einkaufszentrum in der Fressetage zu Alex und meiner Freude einen “TropiBurger”, die Fastfoodkette mit dem coolen Namen wollten wir gern mal testen
Wenn wir schon nicht die Tropenvögel aus Nicoles Tiefkühlfach zu Mittagessen umsetzen durften, dann doch wenigstens dem Namen nach einen “Tropi-Burger”.
Am Flughafen erwarteten uns Anja (die einen Tag später als wir fliegt) und die restlichen Studenten, die grade auf der Station sind, um uns zu verabschieden. Also hieß es erstmal einchecken und Gepäck loswerden… beim Warten lernten wir, wie schon beim Hinflug, nette Deutsche kennen
Die Tochter, die in Holland gerade ein duales Studium macht, hat sich auch direkt für unsere Station interessiert, mit Nicole unterhalten und Visitenkarte bekommen – voll lustig ^^
Weniger lustig war, als es am Schalter hieß, dass die Reservierung von Sabrina (die den gleichen Flug hatte wie wir) gecancelt worden war… somit ließen sie sie auch nicht einchecken. Die entsprechend verantwortliche Frau vor Ort war schlichtweg inkompetent und so wurde die arme Sabrina zwar hin und her geschickt, ignoriert und übergangen, bekam aber keinerlei Information was nun mit ihrem Flug ist… oder aber wann sie einen Ersatzflug bekommt. Leider mussten wir dann dringend selber durch den Sicherheitscheck und Richtung boarding, so dass wir die Arme auch noch allein in der Situation lassen mussten
Haben ja bis zum Ende gehofft, dass sie noch auftaucht, aber war leider nicht der Fall.
Der Abflug aus Quito war normal, bei weitem nicht so genial/spektakulär wie die Landung – allein wegen der muss ich nochmals nach Ecuador. Dafür sah Guayaquil, wo wir zwischengelandet sind (mit aussteigen) bei Nacht von oben echt genial aus – ein nicht enden wollendes Lichtermeer! Auch der Sonnenuntergang auf dem Flug war toll, als würden wir auf einen riesigen Lavasee zufliegen, oder der Horizont brennen.
Der Flug nach Quito war total bescheuert – nur zwei Mahlzeiten (wenn ich mich nicht gerade sehr irre), und in der Nacht konnten weder Alex noch ich richtig schlafen obwohl wir echt alle Sitz-Liege-Kombinationen durchprobiert haben… war aber auch ekelhaft warme, trockene Luft, und zu wenig zu trinken. Ersteres hat dann meinerseits auch promt zu gefühlten 2 Litern Blutverlust durch die Nase geführt, so schlimm hatte ich schon ewig kein Nasenbluten mehr! Musste meine schwersten Geschütze auffahren um das zu stoppen. Ich fürchte, meine Nase braucht jetzt erstmal eine Kur bei 100% Luftfeuchtigkeit im Regenwald, um sich davon zu erholen…
Da wir aber eh 6 Stunden in Madrid hatten, war das weiter kein Problem, unseren Plan uns die Innenstadt anzusehen hatten wir aufgrund Verspätung sowieso verworfen. Nach 5 Runden im Duty Fee ohne was zu kaufen (Spinnerpreise!), etwas Fastfood und ein bisschen Langeweile später ging es dann auch endlich in unser letztes Flugzeug: “Es muss eine neue Route gesucht werden, wir rechnen mit 1h Verspätung nach München”. Toll. Im Endeffekt waren es dann aber doch nur 30 Minuten – endlich wieder im Lande!! Nur noch Gepäck einsammeln und heimfahren. Also, theoretisch. Praktisch hieß es für mich: Gepäck einsammeln und der netten Dame am “Haha dein Gepäck is nich da!”-Schalter meine Daten hinterlassen, damit mir mein Rucksack nachgeschickt werden kann. Da der aber größtenteils, wenn auch nicht nur, alte Wäsche enthält werde ich das wohl überleben – immerhin war die Frau wirklich sehr nett und kompetent und mein Gepäck wird mir zugestellt – nichts im Vergleich zu dem Chaos mit den fehlenden Koffern in Quito!
Draußen wurde ich bzw wir dann auch gleich von meinem Vater und sonstigen Eltern begrüßt und abgeholt
Und ausgehungert zu Hause angekommen durfte ich auch gleich für Drei essen, da es zwischen meinen Eltern und mir ein kleines Missverständnis gab… aber auf jeden Fall ein sehr lieber Empfang, und so toll es in Ecuador war, auch sehr schön wieder zu Hause zu sein ![]()
Heute genieße ich das Gefühl seit 6 Wochen wieder eine Jeans zu tragen – damit fühlt man sich dünner obwohl ich zugenommen habe (eeek)
…aber dennoch werd ich den Outdoor Style zumindest was Hosen angeht nicht völlig über Bord werfen, viele Taschen = cool!
Im Moment sitze ich nun an den Fotos, genauer gesagt bin ich noch dabei die knapp 70 GB Daten auf den Computer zu ziehen, nach einigen technischen Schwierigkeiten bei der PC-Mac Synchronisation. Irgendwann die Tage gibts dann hoffentlich auch bald eine online Version.
Jedenfalls möchte ich mich an dieser Stelle schonmal für euer anhaltendes Interesse an meinem Blog bedanken, ebenso für das viele Feedback und eure Kommentare – hat mich jedes mal gefreut wieder von euch zu hören, und mich auch immer wieder zum Weiterschreiben motiviert
Danke!
Eure Lyra
Heil zurück!
03 Okt 2010 4 Kommentare
in Allgemein
Nach gut 30 Stunden unterwegs bin ich wieder heil zu Hause angekommen
Mehr gibts morgen, jetzt erstmal eine schöne heiße Dusche und ein Glas Wein
Abflug..
01 Okt 2010 5 Kommentare
in Praktikum
Ein letztes Mal aus Ecuador: Hallo zusammen!
Die Auswertungswoche wurde zunehmend interessanter: Nachdem das Schmetterlingsthema abgehakt war, wurde die Kolibribeobachtung bearbeitet, und
spätestens bei der Nektarmessung konnte auch ich endlich richtig mitreden. Gemeinsam trieben wir also Nicole an den Rand der Verzweiflung und darüber hinaus: Weil wir (ich) die Tabellen nicht ausreichend ausgefüllt hatten, weil die Daten nicht einheitlich eingegeben waren, … aber letztendlich haben wir dann doch noch was auf die Reihe bekommen. Mit Abstand am coolsten fand ich aber nach wie vor die Ameisen, wo wir ja auch schon einige Graphen gebastelt hatten, und nun endlich auch statistische Signifikanz überprüfen konnten. Die meisten unserer Hypothesen wurden tatsächlich bestätigt, mit hoher oder gar höchster Signifikanz! (Voll cool ne?) …Jedenfalls wars auch ganz interessant mal mit SPSS zu arbeiten, statt wie in der Uni mit SigmaPlot.
Donnerstag morgen zog es Yvi, Richi, Alex und mich früh aus den Betten: Wir wollten vor
Sonnenaufgang einen kleinen Spaziergang die Straße entlang machen, um die Sonne hinter den Bergen aufgehen zu sehen… leider wars dafür im Endeffekt zu nebelig, aber dennoch war die morgendliche Stimmung sehr cool. Generell ists hier oft sehr nebelig und feucht (ach nee), in Kombination mit den moos-, lianen- und sonstig pflanzenbehangenen Bäumen ergibt das wirklich einen tollen Anblick. Zurück ließen wir uns dann von Wilo, der gerade euterwarme Milch vom Nachbarn geholt hatte mitnehmen.
Abends gabs dann unsere kleine Abschiedsfeier
Wieder mit dem genialen Karottenkuchen und Caipirinhas, mmmh! Und zur Krönung wurde mein Dosencheeseburger gewärmt und verzehrt
Also mir hat er gut geschmeckt, sogar Sesam war drauf! Dem unangebrachten Vergleich mit McDonalds & co kann er natürlich nur begrenzt standhalten, aber die sind dafür als Notration im Regenwald gänzlich ungeeignet.
Heute (Freitag) war dann mehr oder weniger Packtag, wobei es auch da noch Action gab: Nach dem Frühstück haben wir nämlich (endlich!) zwei von Nicoles Hühnern geschlachtet! Wobei “wir” in dem Fall Alex und Wilo heißt, der Rest hat zugesehen (oder auch nicht). Leider war die Machete nicht so scharf wie die Messer es hier üblicherweise
sind, aber auf den zweiten Versuch war der Kopf dann auch ab. Natürlich führte das dann wieder zu Diskussionen über “Da kann ich nicht hinschauen” vs “Warum isst du dann Fleisch”. Miri, unserer Vegetarierin allerdings rechne ich hoch an, dass auch sie zugesehen hat. Ich denke jedenfalls, wenns drauf ankäme, würd ich das auch hinkriegen (mit weniger Zuschauern vielleicht). Schließlich und endlich gabs also doch Hühnchen zu Mittag
Dann war der große Moment – wir bekamen die Bestätigungszettel für unser Praktikum ausgehändigt
Der Rest der Zeit besteht nun aus packen, warten, chillen, evtl nochmal rausgehen… joa. Und morgen gehts dann heim o_o Nach dem Frühstück fahren wir nach Quito, kaufen dort die letzten Mitbringsel im Supermarkt, und fliegen mit 6h Aufenthalt in Madrid wieder nach Hause
Gestern wurde es extra für unseren Abschied nochmal spannend: Quito ist im Ausnahmezustand, der Präsident ist verletzt, der Flughafen dicht, laut Auswärtigem Amt soll man sich “nicht bewegen” – daher auch mein kurzer Eintrag, da paar von euch wohl schon vor uns davon Wind bekommen haben. Aber hier auf der Station passiert uns ja eh nichts, und momentan weist auch alles darauf hin, dass unsere Flüge morgen wieder normal gehen. Also don’t panic, ihr bekommt mich schon wohlbehalten zurück
Bis bald!
Eure Lyra
ps. Auch einen Besuch Wert ist Nikis Blog: link
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